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Kosten senken oder Wert steigern - wie tickt dein Unternehmen?
Published 2 days ago • 2 min read
Personal abbauen oder mehr leisten?
Beide Wege sind möglich. Aber nur einer lässt sich ausbauen.
Bei Schulungen und Workshops kommt die Kostenfrage regelmässig auf. Rund 20 Franken pro Person und Monat, bei 25 Mitarbeitenden sind das 6'000 Franken im Jahr. Lohnt sich das?
Zuerst wird es langsamer
In den ersten Wochen wird nichts schneller. Die Leute formulieren eine Anfrage dreimal, verwerfen das Resultat und schreiben die Offerte am Schluss doch von Hand. Wer da nachrechnet, kommt auf ein schlechtes Ergebnis.
Das liegt selten am Werkzeug. Eine Lizenz gibt Zugang, kein Können. Erst wer ungefähr versteht, was heutige KI leistet, erkennt im eigenen Betrieb die Aufgaben, bei denen sie Zeit spart.
Dann wird Zeit frei
Das ändert sich, sobald die ersten Anwendungen sichtbar werden: Offerten standardisiert erstellen, Reklamationen sachlich beantworten, Protokolle strukturiert zusammenfassen. Mit den ersten KI-Erfahrungen kommen schnell neue Anwendungsfälle dazu. Wenn die Zeitersparnis spürbar wird, stellt sich die Frage, was man mit der gewonnen Zeit anstellt:
Kostenlogik: Gleich viel leisten mit weniger Leuten. Das rechnet sich einmal. Danach ist fertig optimiert und mehr ist nicht zu holen.
Wertlogik: Mehr leisten mit gleich vielen Leuten. Schneller antworten, sorgfältiger offerieren, Dinge anbieten, für die bisher die Zeit fehlte. Jede dieser Verbesserungen ist die Basis für die nächste.
Was die Zürcher KMU sagen
Der KMU ZH Monitor 2026 hat genau das gemessen: 1'287 Betriebe aus dem Kanton Zürich, ausgewertet von der ZHAW. Kosten sparen und Qualität verbessern werden etwa gleich oft als Ziel genannt, je rund 48 Prozent. Viele Betriebe wollen beides. Und die KMU mit positiver KI-Haltung rechnen mit mehr Personal, nicht mit weniger.
Das Team rechnet mit
Ob Kostenlogik oder Wertlogik: Beide Wege sind legitim. Aber wer den Entscheid nicht ausspricht, hat ihn trotzdem kommuniziert. Im Zweifel geht das Team von der Kostenlogik aus.
Drei Fragen für die nächste GL-Sitzung:
Was passiert bei uns mit der Zeit, die frei wird?
Weiss das Team, welche der beiden Varianten gilt?
Wann haben wir es zuletzt so gesagt?
Damit die Rechnung aufgeht
Das grösste Hindernis gemäss oben zitierter Studie ist fehlendes Know-how, genannt von 40 Prozent der KMU. Genau da setzt der Grundlagen-Workshop an:
KI ist kein Hype. KI ist ein Werkzeug. Und wie jedes gute Werkzeug nützt es nur, wenn man weiss, wofür man es in die Hand nimmt.
Genau da stehen viele Schweizer KMU: Alle reden über KI, aber niemand zeigt ihnen, wo sie konkret anfangen sollen.
Deshalb schreibe ich diesen Newsletter.
Ich unterstütze Schweizer KMU dabei, KI dort einzusetzen, wo der Betrieb etwas davon hat: weniger Aufwand im Büro, mehr gewonnene Aufträge, entlastete Mitarbeitende – gerade dort, wo Fachkräfte fehlen.
Nach über 15 Jahren in der Digitalisierung weiss ich: Es scheitert selten an der Technologie. Meistens fehlt der erste konkrete Schritt.
Den finden Sie hier. Ohne Fachchinesisch, auf Augenhöhe.
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