KI bringt eh nichts


«KI bringt eh nichts.»

Wirklich?

«KI bringt eh nichts.» Das sagte mir letztes ein Geschäftsführer und schob den entsprechenden Artikel aus dem Tages-Anzeiger nach: Die KI-Kosten der Firmen explodieren, der messbare Nutzen bleibt oft klein. Ich sehe das anders. Und ein Detail aus dem Artikel erklärt, warum.

Nutzung ist nicht Wirkung

Manche Firmen bewerteten ihre Leute danach, wie viel KI sie nutzen, samt öffentlichen Ranglisten für den höchsten Token-Verbrauch. Das Ergebnis: Einige bauten Bots, die im Hintergrund Tokens verbrannten. Viel Aktivität, null Ergebnis.

Eine Frage der Anreize

Für Angestellte rechnet sich KI oft gar nicht: Wer schneller arbeitet, bekommt selten mehr Lohn, sondern einfach mehr Arbeit als der Büronachbar, der ohne KI weitermacht. Warum sollte man sich da anstrengen?

Bei mir als Selbständige ist das anders: Es ist mein Geld und meine Zeit. Ich setze KI dort ein, wo sie echte Arbeit ersetzt, und der Nutzen landet direkt bei mir.

Hier ist Führung gefragt

Damit Mitarbeitende mitziehen, braucht es eine Führung, die das Thema versteht, fördert und klar kommuniziert, warum KI eingeführt wird. KI geht nicht mehr weg, und sie bietet grosse Chancen, gerade im Hochpreisland Schweiz, wo jede eingesparte Stunde zählt. Ohne dieses Signal von oben erntest du Token-Theater statt Wirkung.

So misst du echten Wert

Bevor du ein KI-Tool ausrollst, mach die 3-Fragen-Probe für einen konkreten Ablauf:

  1. Welche Aufgabe soll die KI übernehmen?
  2. Was spart das pro Woche an Zeit, Geld oder Fehlern?
  3. Woran erkennst du in vier Wochen, ob es wirkt?

Kannst du Frage 2 nicht beantworten, ist der Anwendungsfall noch nicht reif. Dann liegt das Problem nicht bei der KI, sondern beim Prozess.

Wo liegt der Wert bei dir?

Wenn du herausfinden willst, wo KI in deinem Betrieb echte Arbeit ersetzt: In einem kostenlosen Erstgespräch finden wir in 30 Minuten zwei, drei konkrete Ansatzpunkte.

Schöne Woche,
Céline


KI ist kein Hype. KI ist ein Werkzeug. Und wie jedes gute Werkzeug nützt es nur, wenn man weiss, wofür man es in die Hand nimmt.

Genau da stehen viele Schweizer KMU: Alle reden über KI, aber niemand zeigt ihnen, wo sie konkret anfangen sollen.

Deshalb schreibe ich diesen Newsletter.

Ich unterstütze Schweizer KMU dabei, KI dort einzusetzen, wo der Betrieb etwas davon hat: weniger Aufwand im Büro, mehr gewonnene Aufträge, entlastete Mitarbeitende – gerade dort, wo Fachkräfte fehlen.

Nach über 15 Jahren in der Digitalisierung weiss ich: Es scheitert selten an der Technologie. Meistens fehlt der erste konkrete Schritt.

Den finden Sie hier. Ohne Fachchinesisch, auf Augenhöhe.

solenthaler.ai

Ich bringe KI in Schweizer KMUs: verständlich, sicher und sofort umsetzbar. Abonniere meinen Newsletter.

Read more from solenthaler.ai
Newsletter-Titelbild von solenthaler.ai mit dem Schriftzug «Skills statt Prompts» auf blauem Hintergrund.

Die beste Funktion Und niemand nutzt sie Die beste Funktion von ChatGPT und Claude heisst Skills. Und kaum jemand nutzt sie. Dabei lohnt sie sich sofort: Mit einem Skill erklärst du der KI eine Aufgabe genau einmal, statt bei jeder Anfrage von vorn. Was ist ein Skill? Ein Skill ist nichts anderes als eine Arbeitsanweisung - wie ein Rezept beim Kochen. Du hältst einmal fest, wie eine wiederkehrende Aufgabe bei euch abläuft. Nimm die Offerte: Aufbau, Textbausteine, Preislogik, Ton. Einmal...

Newsletter-Titelbild von solenthaler.ai mit dem Schriftzug «5 Fragen vor dem KI-Tool» auf blauem Hintergrund.

Die Qual der Wahl So wählt man das richtige KI-Tool Ein KI-Tool für eine Firma auszuwählen ist weit mehr, als nur eine Lizenz zu lösen. Es ist, wie eine neue Maschine anzuschaffen. Niemand kauft die, die an der Messe am schönsten glänzt. Man prüft, ob sie in den Betrieb passt und was sie über Jahre kostet. Stell dir diese fünf Fragen, bevor du dich für ein KI-Tool entscheidest: 1. Integration Läuft das Tool mit den bestehenden Systemen, in Microsoft 365, Google Workspace oder deinem CRM? Oder...

Newsletter-Titelbild von solenthaler.ai mit dem Schriftzug «Gratis ist nie gratis» auf blauem Hintergrund.

Datenschutz und KI für KMU Die Aufzeichnung und die Zusammenfassung Letzte Woche habe ich gemeinsam mit Rechtsanwalt Martin Frey von SwissLegal gezeigt, wie KMU KI nutzen, ohne beim Datenschutz ins Straucheln zu geraten. Die häufigste Frage im Raum: «Darf ich Kundendaten überhaupt in ChatGPT eingeben?» Das grösste Risiko «Wir können KI aus Datenschutzgründen nicht nutzen.» Genau dieses Verbot ist das eigentliche Risiko. Es treibt deine Leute in private Gratis-Accounts, ohne Vertrag, ohne...