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Der häufigste Fehler beim KI-Einstieg
Published 7 months ago • 2 min read
4 Prinzipien: So gelingt dein KI-Einstieg
Der häufigste Fehler: Man will zu viel auf einmal.
Der häufigste Fehler beim KI-Einstieg: Man will zu viel auf einmal. Fünf Prozesse gleichzeitig. Das Ergebnis nach drei Monaten: Nichts davon läuft richtig. Frustrierte Mitarbeitende, enttäuschte Geschäftsleitung.
Hier sind die 4 Prinzipien, mit denen es funktioniert:
1. Weniger ist mehr
Konzentriere dich auf einen Prozess. Den nervigsten, zeitaufwändigsten oder denjenigen mit dem grössten Effekt. Setze diesen einen Prozess richtig auf, teste ihn, passe ihn an.
Ergebnis: Nach drei Monaten zwei funktionierende Lösungen statt fünf halbfertige. Ein schnelles Erfolgserlebnis schafft Motivation.
2. Ordnung ist das halbe Leben
KI braucht strukturierte Daten. Aber: Du musst nicht zuerst zehn Jahre Ablage aufräumen.
Besser: Ab heute strukturiert arbeiten. Neue Fotos einheitlich benennen, neue Projekte in festgelegten Ordnern dokumentieren. Oder wähle einen Prozess, der keine historischen Daten braucht – wie Social Media mit aktuellen Projektfotos.
Welches war jetzt noch mal die richtige Offerte?
3. Akzeptanz ist der Schlüssel
Die Mitarbeiterin, die seit 15 Jahren die Offerten schreibt, fragt sich: Verliere ich jetzt meinen Job? Diese Angst ist der Killer jeder KI-Einführung.
Besser: Von Anfang an klar kommunizieren. KI übernimmt Büroarbeit, die niemand gerne macht. Die gewonnene Zeit geht in die Werkstatt, in Kundengespräche, auf die Baustelle. Binde die Mitarbeitenden früh ein – sie kennen die Probleme am besten.
4. Hilfe dazuholen lohnt sich
Wer monatelang allein herumtüftelt, gibt frustriert auf. Falsche Einstellungen, unklare Prompts, technische Hürden.
Besser: Jemanden mit Erfahrung dazuholen. Das spart Zeit, verhindert Frust und führt schneller zum Erfolg. Die erste erfolgreiche Implementierung ist der Durchbruch. Danach wird alles einfacher.
Dein nächster Schritt:
Wähle einen Prozess aus. Einen einzigen. Den nervigsten. Und starte.
Im aktuellen Video zeige ich, wie du eine Stellenanzeige in wenigen Minuten mit KI schreibst – so, dass sie wirklich qualifizierte Bewerbungen anzieht. Du siehst live, welche Infos du dem Modell gibst und wie du den Text sofort anpassen kannst.
Takeaway: Gute Stellenanzeigen brauchen keine Texter – sie brauchen die richtigen Infos. Den Rest erledigt KI.
Schöne Woche, Céline
Céline Solenthaler solenthaler.ai
KI ist kein Hype. KI ist ein Werkzeug. Und wie jedes gute Werkzeug nützt es nur, wenn man weiss, wofür man es in die Hand nimmt.
Genau da stehen viele Schweizer KMU: Alle reden über KI, aber niemand zeigt ihnen, wo sie konkret anfangen sollen.
Deshalb schreibe ich diesen Newsletter.
Ich unterstütze Schweizer KMU dabei, KI dort einzusetzen, wo der Betrieb etwas davon hat: weniger Aufwand im Büro, mehr gewonnene Aufträge, entlastete Mitarbeitende – gerade dort, wo Fachkräfte fehlen.
Nach über 15 Jahren in der Digitalisierung weiss ich: Es scheitert selten an der Technologie. Meistens fehlt der erste konkrete Schritt.
Den finden Sie hier. Ohne Fachchinesisch, auf Augenhöhe.
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