Ich bringe KI in Schweizer KMUs: verständlich, sicher und sofort umsetzbar. Abonniere meinen Newsletter.
Share
So nutzt du KI mit gutem Datenschutz-Gewissen
Published 4 months ago • 2 min read
Drei KI-Beispiele aus dem KMU-Alltag
Und wie du den Datenschutz im Griff behältst
Was für ein Auftakt!
Letzte Woche durfte ich am ersten KMU-Praxisseminar «KI für KMU» bei der ZKB als Coach dabei sein. Ein Saal voller neugieriger Unternehmerinnen und Unternehmer und drei Fragen, die alle umtrieben:
Was nervt uns am meisten? Wo verlieren wir unnötig Zeit und Geld? Wo wollen wir hin, kommen aber nicht voran?
Für viele KMU ist KI noch totales Neuland. Aber das Potenzial ist riesig und schon mit wenig Aufwand wird spürbar Zeit frei. Drei Beispiele, die an diesem Tag entstanden sind:
Mithilfe von «Vibe Coding» (der KI beschreiben, was man will, statt selbst zu programmieren) wurde in kürzester Zeit aus einer simplen Kundenliste eine kleine Web-Anwendung mit Suchfunktion und Notizfeldern.
Aus einem Papierstapel wird ein Excel
Aus physischen, von hand ausgefüllten Fragebögen wurde dank KI im Nu eine strukturierte Excel-Tabelle. Was vorher aufwändige Tipparbeit war, ist nun in kürzester Zeit erledigt.
Sitzungsprotokolle automatisch erstellen
Der Klassiker und trotzdem unterschätzt. Aufzeichnung rein, strukturiertes Protokoll mit To-Dos raus. Pro Sitzung 30–60 Minuten gespart.
Bei allen drei Anwendungsfällen zeigte sich: Es ist kein Grossprojekt nötig. Alles, was es braucht, sind Neugier und etwas Zeit.
Was viele zurückhält: Datenschutz
«Darf ich das überhaupt in ChatGPT eingeben?» «Wer haftet, wenn etwas schiefgeht?» Diese Unsicherheit lähmt mehr Projekte als jede technische Hürde.
Genau dort setzen wir an. Am Dienstag, 9. Juni, 12:00–13:00 Uhr beantworte ich gemeinsam mit Martin Frey (Datenschutz-Anwalt bei SwissLegal) die häufigsten Fragen aus der KMU-Praxis.
Was du mitnimmst:
Welche Daten du in KI-Tools eingeben darfst und welche nicht
Wer haftet, wenn die KI einen Fehler macht
Wie du Datenschutz einhältst, ohne dass er alles blockiert
Online, kostenlos, im Interview-Format. Stelle deine Frage(n) bei der Anmeldung, wir gehen live darauf ein.
P.S. Du kennst jemanden, den genau diese Fragen umtreiben? Leite den Newsletter gerne weiter.
Céline Solenthaler solenthaler.ai
KI ist kein Hype. KI ist ein Werkzeug. Und wie jedes gute Werkzeug nützt es nur, wenn man weiss, wofür man es in die Hand nimmt.
Genau da stehen viele Schweizer KMU: Alle reden über KI, aber niemand zeigt ihnen, wo sie konkret anfangen sollen.
Deshalb schreibe ich diesen Newsletter.
Ich unterstütze Schweizer KMU dabei, KI dort einzusetzen, wo der Betrieb etwas davon hat: weniger Aufwand im Büro, mehr gewonnene Aufträge, entlastete Mitarbeitende – gerade dort, wo Fachkräfte fehlen.
Nach über 15 Jahren in der Digitalisierung weiss ich: Es scheitert selten an der Technologie. Meistens fehlt der erste konkrete Schritt.
Den finden Sie hier. Ohne Fachchinesisch, auf Augenhöhe.
Personal abbauen oder mehr leisten? Beide Wege sind möglich. Aber nur einer lässt sich ausbauen. Bei Schulungen und Workshops kommt die Kostenfrage regelmässig auf. Rund 20 Franken pro Person und Monat, bei 25 Mitarbeitenden sind das 6'000 Franken im Jahr. Lohnt sich das? Zuerst wird es langsamer In den ersten Wochen wird nichts schneller. Die Leute formulieren eine Anfrage dreimal, verwerfen das Resultat und schreiben die Offerte am Schluss doch von Hand. Wer da nachrechnet, kommt auf ein...
Die beste Funktion Und niemand nutzt sie Die beste Funktion von ChatGPT und Claude heisst Skills. Und kaum jemand nutzt sie. Dabei lohnt sie sich sofort: Mit einem Skill erklärst du der KI eine Aufgabe genau einmal, statt bei jeder Anfrage von vorn. Was ist ein Skill? Ein Skill ist nichts anderes als eine Arbeitsanweisung - wie ein Rezept beim Kochen. Du hältst einmal fest, wie eine wiederkehrende Aufgabe bei euch abläuft. Nimm die Offerte: Aufbau, Textbausteine, Preislogik, Ton. Einmal...
Die Qual der Wahl So wählt man das richtige KI-Tool Ein KI-Tool für eine Firma auszuwählen ist weit mehr, als nur eine Lizenz zu lösen. Es ist, wie eine neue Maschine anzuschaffen. Niemand kauft die, die an der Messe am schönsten glänzt. Man prüft, ob sie in den Betrieb passt und was sie über Jahre kostet. Stell dir diese fünf Fragen, bevor du dich für ein KI-Tool entscheidest: 1. Integration Läuft das Tool mit den bestehenden Systemen, in Microsoft 365, Google Workspace oder deinem CRM? Oder...