Warum «gratis» bei KI richtig teuer wird


Datenschutz und KI für KMU

Die Aufzeichnung und die Zusammenfassung

Letzte Woche habe ich gemeinsam mit Rechtsanwalt Martin Frey von SwissLegal gezeigt, wie KMU KI nutzen, ohne beim Datenschutz ins Straucheln zu geraten. Die häufigste Frage im Raum: «Darf ich Kundendaten überhaupt in ChatGPT eingeben?»

Das grösste Risiko

«Wir können KI aus Datenschutzgründen nicht nutzen.» Genau dieses Verbot ist das eigentliche Risiko. Es treibt deine Leute in private Gratis-Accounts, ohne Vertrag, ohne Regeln. Und gratis ist nie gratis: Deine Eingaben können ins Training des Modells fliessen, du hast keinen Auftragsbearbeitungsvertrag, keine Benutzerverwaltung und kein Logging, also keine Spur, wer wann was eingegeben hat. Für alles mit Personendaten ist das tabu. Diese Schatten-KI ist längst im Betrieb unterwegs. Nichtstun ist damit gefährlicher als der kontrollierte Einsatz.

Definiere KI-Richtlinien

Statt zu verbieten, gibst du den Rahmen vor. Drei Fragen genügen für den Anfang:

  • Welche KI-Tools verwenden wir für welchen Zweck?
  • Welche Daten dürfen rein, welche nicht?
  • Human in the Loop: die Ergebnisse müssen immer von einem Menschen geprüft und freigegeben werden.

Was sonst noch drinsteckt

Im Webinar haben wir auch folgende Fragen behandelt:

  • Wer zahlt, wenn dein Chatbot einem Kunden Unsinn erzählt?
  • Wem gehört eigentlich, was die KI für dich schreibt?
  • Und warum gibt es Datenschutz überhaupt? (Dazu passt auch meine kleine Zeitreise auf LinkedIn)

Fazit

Martin hat es schön zusammengefasst: Nutze KI mit Mut, aber behalte die Kontrolle. Und challenge die künstliche Intelligenz mit deiner menschlichen.


Nach dem Webinar ist vor dem Webinar

Wir planen schon die nächste Runde. Stimme ab und lass uns wissen, was dich am meisten interessiert.

Du wünschst dir ein anderes Thema? Schreib mir deinen Vorschlag einfach als Antwort auf diese E-Mail.

Schöne Woche,
Céline

P.S. Kennst du jemanden, der mit KI und Datenschutz hadert? Leite diese E-Mail gerne weiter!


KI ist kein Hype. KI ist ein Werkzeug. Und wie jedes gute Werkzeug kann es Arbeit erleichtern – wenn man weiss, wie man es richtig einsetzt.

Viele kleine und mittlere Unternehmen stehen vor derselben Hürde: KI ist in aller Munde, aber niemand erklärt ihnen, wo sie konkret anfangen sollen.

Deshalb schreibe ich diesen Newsletter.

Ich unterstütze Schweizer KMU dabei, KI zu nutzen. Nicht weil das gerade alle machen, sondern weil es echten Mehrwert bringt. Weil es Mitarbeitende entlastet, Zeit zurückgewinnt und dem Fachkräftemangel begegnet.

Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Digitalisierung weiss ich, worauf es ankommt. Mein Ziel: Die Hürden vor dieser Technologie abbauen.

Ohne Fachchinesisch, praxisnah und auf Augenhöhe.

solenthaler.ai

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