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Wo lohnt sich KI – und wo nicht?
Published 3 months ago • 2 min read
Wo lohnt sich KI – und wo nicht?
Ein Framework in drei Schritten, das die Antwort gibt, bevor du Geld investierst.
Letzten Monat durfte ich bei Zünd Systemtechnik einen Workshop durchführen. Es war ein Nachmittag mit lebhaften Diskussionen, Wänden voller Post-its und jeder Menge Fragen. Am stärksten resoniert hat ein Satz, mit dem ich eingestiegen bin: Wenn der Prozess unklar ist, baut KI das Chaos einfach schneller.
Genau dort liegt der häufigste Fehler beim KI-Einstieg: Man sucht ein Tool, bevor man das Problem verstanden hat. Im Workshop arbeite ich deshalb mit einem einfachen Framework in drei Schritten: Problem, Weg, KI. Und so geht's:
Schritt 1: Problem
Bevor du irgendetwas anderes tust, beschreibe das Problem so präzise wie möglich. Was genau nervt? Wen betrifft es? Wie oft tritt es auf, und was kostet es heute an Zeit oder Nerven? Und: Wie sähe der Idealfall aus?
Vielleicht geht es um die Angebotserstellung. Konkret um Peter im Verkauf, der dreimal pro Woche je zwei Stunden investiert. Im Idealfall hätte er ein konsistentes Angebot in fünfzehn Minuten.
Erst wenn der Schmerz so greifbar ist, weisst du, ob sich eine Lösung überhaupt lohnt.
Schritt 2: Weg
Jetzt – und erst jetzt – die Lösungsfrage. Aber mit einer Reihenfolge, die viele überspringen:
Lässt sich der Prozess komplett eliminieren?
Wenn nicht, lässt er sich vereinfachen?
Kann man das Problem vielleicht sogar ohne KI lösen? Vielleicht durch eine bessere Vorlage, eine kleine Anpassung im bestehenden Tool oder einfach durch eine Outlook-Regel?
Erstaunlich oft löst sich ein Problem schon hier auf. Falls es auf eine KI-Lösung hinausläuft, geht es mit Schritt 3 weiter:
Schritt 3: KI
Wenn du an diesem Punkt landest, werden die Fragen technischer: Welche Daten brauchst du, und sind die in brauchbarem Zustand? Welches Tool passt zur Aufgabe? Wie aufwändig wird die Umsetzung, und was gewinnst du dadurch konkret an Zeit, Qualität oder Nerven?
Mit diesem einfachen Framework stellst du sicher, dass du zuerst die wichtigsten Fragen durchgehst, statt dich direkt in die Lösungsfindung zu stürzen.
Interessiert?
Gerne führe ich diesen Workshop auch in deinem Betrieb durch. Wir wenden das Framework auf konkrete Fälle aus eurem Alltag an und finden heraus, wo KI wirklich Sinn macht – und wo nicht.
KI ist kein Hype. KI ist ein Werkzeug. Und wie jedes gute Werkzeug kann es Arbeit erleichtern – wenn man weiss, wie man es richtig einsetzt.
Viele kleine und mittlere Unternehmen stehen vor derselben Hürde: KI ist in aller Munde, aber niemand erklärt ihnen, wo sie konkret anfangen sollen.
Deshalb schreibe ich diesen Newsletter.
Ich unterstütze Schweizer KMU dabei, KI zu nutzen. Nicht weil das gerade alle machen, sondern weil es echten Mehrwert bringt. Weil es Mitarbeitende entlastet, Zeit zurückgewinnt und dem Fachkräftemangel begegnet.
Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Digitalisierung weiss ich, worauf es ankommt. Mein Ziel: Die Hürden vor dieser Technologie abbauen.
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